Ausgabe #03

Am Parkett Ella & Niki

Ein Leben besteht aus unzählig vielen Schritten. Einige der prägendsten werden in jungen Jahren gemacht. Als Ella und Niki im Jugend Grundkurs bei Horn ihre ersten Tanzschritte wagten, wussten sie noch nicht so ganz, was alles auf sie zukommen wird. Schnell war klar, es sind sie selbst, die auf einander zukommen.

Erwartung, Erfahrung, Erinnerung.
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Beim Gedanken an den bevorstehenden Debütball empfindet Ella neben einer gewissen Aufregung auch Sicherheit: „Es ist das große Ding, auf das man hinarbeitet, aber ich weiß, ich kann das, an lernt ja alles, was man können muss. Ich habe einen guten Tanzpartner und ich fühle mich wohl beim Tanzen.“ Niki sieht das ganz ähnlich:

„Ich bin auch ein wenig aufgeregt, aber ich glaube, es wird lustig werden, ich freue mich darauf.“

Doch alles der Reihe nach. Zurück an den Anfang. Schritt für Schritt. Denn vor einem Debütball kommen erstmal die Basics. Zu den Basistänzen, auf denen spätere Choreografien und weitere Kurse aufbauen, gehören Walzer, Boogie, Discofox und deren Favorit: Cha Cha Cha! „Er ist nicht so komplex, aber es gibt viele Figuren, die man einbauen kann, also viele Variationen“, erklärt Niki, bevor sie ergänzt:

„Es ist eigentlich voll anstrengend, aber mir taugt es voll, das Herumwirbeln. Die Musik ist nicht so langsam, bisschen lustiger, moderner.“ Dass die beiden schnell Fortschritte machen, liegt laut Ella auch am Zugang von Horn: „Das Umfeld ist super aufgebaut, ich fühle mich sehr wohl hier, die Leute sind voll lieb. Es ist auch immer Zeit für Spaß während dem Tanzen, das finde ich cool.“

Es gibt noch etwas anderes, was man im Jugend Grundkurs lernt und das sowohl fürs gesellschaftliche als auch fürs Tanz-Parkett ganz wesentlich ist: Leute ansprechen.

„Im Tanzkurs muss man ja öfters fremde Menschen ansprechen. Man wird sehr viel selbstbewusster, wenn man offener sein und aus sich herauskommen muss.“ Es ist wohl auch auf dieses zusätzliche Selbstbewusstsein zurückzuführen, dass Niki schon in der dritten Stunde auf Ella zugegangen ist und sie gefragt hat, ob sie mit ihm auftanzen möchte. „Normalerweise macht man das erst ab der fünften Stunde“, freut sich Ella und führt fort: „Da kennt man die Leute schon ein bisschen besser und man weiß, wer tanzen kann.“

So viel Zeit brauchten sie nicht. Zu diesem Zeitpunkt wussten beide voneinander, dass sie tanzen können. Und wollen. Und zwar miteinander. Diese Erkenntnis wurde in einer der Stunden noch weiter untermauert, als sie ergänzend zum Cha Cha Cha noch extra Schritte gelernt und diese sofort beherrscht haben. Das war für sie einer jener Momente, in denen sie als Tanzpaar und Individuen realisierten: „Hey, das kann ich!“

„Das Umfeld ist super aufgebaut, ich fühle mich sehr wohl hier, die Leute sind voll lieb. Es ist auch immer Zeit für Spaß während dem Tanzen, das finde ich cool.“

Für die Zeit nach dem Jugend Grundkurs, den Vorbereitungen für den Debütball, dem Auftanzen und der Mitternachtseinlage – über die zu diesem Zeitpunkt noch vorfreudiges Stillschweigen herrscht – sind bereits die nächsten Schritte geplant. Denn Ella und Niki haben sich für den Bronzekurs bei Horn angemeldet, den sie gemeinsam besuchen werden. „Schauen wir mal, wie das wird. Aber wir sind ziemlich sicher, dass wir weitertanzen wollen“, schmunzelt Ella und führt aus, wie sie zu dieser Entscheidung gekommen ist:

„Ich fiebere jedes Mal auf den Tanzkurs hin, es ist mir schon wichtiger geworden. Ich hätte nicht gedacht, dass ich soviel Spaß haben kann bei sowas. Also ich habe schon viel Spaß erwartet, aber es macht noch mehr Spaß.“ Niki kann dem nur beipflichten: „Manchmal, wenn man einen langen Schultag hatte, ist es vielleicht ein bisschen anstrengend, aber wenn man dann dort ist, ist es immer sehr schön und auch lustig. Es lohnt sich immer, hinzugehen.“ Auf die Frage, was bei den beiden rückblickend von allen bisher gesammelten Erfahrungen am meisten in Erinnerung bleiben wird, haben sie rasch eine gemeinsame Antwort: „Die gesamte Experience, weniger eine einzelne Sache.“

Der Weg scheint auch hier das Ziel zu sein. Und die wichtigsten Schritte sind eben jene, die man macht, um aus sich herauszukommen.

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